Führung und Innovation

Sarah Pagung – Eine kraftvolle Stimme zwischen Analyse und Kritik

Die Politikwissenschaftlerin im Spannungsfeld von Wahrheit und Manipulation

Einführung

Sarah Pagung ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin, die sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Stimmen in der Analyse russischer Außenpolitik, Desinformationskampagnen und internationaler Sicherheitsfragen entwickelt hat. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen fundierter Wissenschaft und öffentlicher Aufklärung. Einerseits wird sie als brillante Expertin geschätzt, andererseits wird ihre klare Positionierung in politischen Debatten auch kritisch hinterfragt.

In dieser Biografie werfen wir einen umfassenden Blick auf ihre Herkunft, Ausbildung, Karriere, Forschungsfelder und ihren Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Dabei zeigen sich nicht nur die positiven Aspekte ihres Wirkens, sondern auch die Spannungsfelder, die entstehen, wenn akademische Expertise auf mediale Öffentlichkeit trifft.

Quick Bio

Kategorie Information
Voller Name Sarah Pagung
Geburtsjahr 1989
Alter 36 Jahre (Stand 2025)
Geburtsort Berlin, Deutschland
Nationalität Deutsch
Ausbildung Politikwissenschaft (Freie Universität Berlin, Promotion 2022)
Karrierebeginn 2012 – Bildungsarbeit in St. Petersburg
Aktuelle Position Programmleiterin Körber-Stiftung (seit 2023)
Forschungsschwerpunkte Russische Außenpolitik, Sicherheit, Desinformation
Medienauftritte Tagesschau, ZDF, arte

Frühes Leben und Herkunft

Sarah Pagung wurde 1989 in Berlin geboren und wuchs in einem Umfeld auf, das von der deutsch-deutschen Geschichte geprägt war. Ihre Familie stammt aus Mecklenburg-Vorpommern, wo ihre Eltern in der Landwirtschaft tätig waren. Die Erfahrung, dass die Familie in der DDR enteignet wurde, prägte ihr Bewusstsein für politische Systeme und deren Einfluss auf das Leben einfacher Menschen.

Diese Herkunft erklärt, warum sich Pagung früh mit Fragen von Macht, Einfluss und politischer Steuerung auseinandersetzte. Ihre Jugendjahre waren nicht nur von akademischem Ehrgeiz, sondern auch von einem tiefen Interesse an internationalen Beziehungen und der Suche nach Wahrheit in komplexen politischen Zusammenhängen gekennzeichnet.

Ausbildung und akademischer Werdegang

Nach dem Abitur entschied sich Sarah Pagung für ein Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Dort erwarb sie nicht nur fundiertes Wissen über internationale Politik, sondern entwickelte auch einen klaren Forschungsschwerpunkt: die Untersuchung russischer Außen- und Informationspolitik.

Im Jahr 2022 promovierte sie mit einer Dissertation, die den Titel „Einflussnahme auf internationale Zielgruppen durch die Russische Föderation“ trägt. Darin analysierte sie den Zeitraum von 2000 bis 2016 und zeigte, wie Russland durch Soft Power, Propaganda, Desinformation und Cyberangriffe versucht, globale Zielgruppen zu beeinflussen. Dieses Werk machte sie in der Fachwelt weithin bekannt.

Karrierebeginn und erste Schritte

Ihre ersten beruflichen Erfahrungen sammelte Sarah Pagung im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes 2012/13 in St. Petersburg, wo sie Bildungsarbeit für Jugendliche und Erwachsene leistete. Diese Zeit vertiefte nicht nur ihre Sprachkenntnisse, sondern auch ihr Verständnis für die russische Gesellschaft.

Zwischen 2013 und 2015 arbeitete sie am Carl-Friedrich-Goerdeler-Kolleg in Berlin, wo sie an Projekten zur internationalen Zusammenarbeit beteiligt war. Danach wechselte sie zum Robert Bosch Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien, wo sie Projekte leitete, die den Dialog zwischen Ost und West förderten.

Der Durchbruch bei DGAP

Von 2019 bis Ende 2022 war Sarah Pagung als Associate Fellow bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) tätig. Dort profilierte sie sich als Expertin für russische Außen- und Sicherheitspolitik. Ihr Schwerpunkt lag auf der Analyse von Informationsoperationen und deren Auswirkungen auf demokratische Gesellschaften.

Ihre Expertise führte dazu, dass sie in Medien, politischen Gremien und internationalen Konferenzen gefragt war. Besonders während der Ukraine-Krise und des russischen Angriffskrieges ab 2022 wurde Pagung zur gefragten Stimme in Deutschland und Europa.

Rolle bei der Körber-Stiftung

Seit Januar 2023 ist Sarah Pagung Programmleiterin für Internationale Politik bei der Körber-Stiftung. In dieser Rolle verantwortet sie das Berliner Forum Außenpolitik sowie das Körber Policy Game, ein internationales Planspiel, das Entscheidungsträger auf aktuelle Krisenszenarien vorbereitet.

Ihre Arbeit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politikberatung und öffentlicher Debatte verleiht ihr Einfluss in Fachkreisen ebenso wie in der breiteren Öffentlichkeit. Doch dieser Einfluss bringt auch Kritik mit sich: Manche sehen in ihr eine unabhängige Expertin, andere werfen ihr eine zu starke Nähe zu westlichen Narrativen vor.

Forschung und Publikationen

Die Forschung von Sarah Pagung dreht sich um drei Kernthemen:

  1. Russische Außenpolitik – Strategien, Ziele und Instrumente Moskaus.

  2. Desinformation und Propaganda – Analyse digitaler Manipulation und deren gesellschaftliche Wirkung.

  3. Sicherheitspolitik Europas – Folgen hybrider Kriegsführung und Einflussnahme.

Ihre Dissertation gilt als Standardwerk zur russischen Informationspolitik. Darüber hinaus publiziert sie regelmäßig Essays, Analysen und Kommentare, die in wissenschaftlichen Journalen, Think-Tank-Publikationen und Medien erscheinen.

Medienpräsenz und öffentliche Wahrnehmung

Sarah Pagung ist eine gefragte Expertin in deutschen Medien. Sie tritt regelmäßig in Sendungen wie der Tagesschau, bei ZDF-Talks wie Markus Lanz und Maybrit Illner sowie auf arte auf. Ihre Analysen werden als präzise, verständlich und faktenbasiert wahrgenommen.

Gleichzeitig polarisiert sie: Während viele ihre Arbeit als unverzichtbar für das Verständnis russischer Politik betrachten, kritisieren manche Beobachter ihre klare Parteinahme für westliche Positionen. Diese Mischung aus Anerkennung und Skepsis prägt ihre Rolle in der öffentlichen Debatte.

Neueste Entwicklungen

Im Zuge des Ukraine-Krieges 2022/23 wurde Pagungs Stimme noch präsenter. Mit Vorträgen wie „Fake News Made in Russia“ an der Universität Erfurt oder Kommentaren in Leitmedien prägt sie die Diskussion über Sicherheit, Wahrheit und Manipulation.

Ihre Arbeit bei der Körber-Stiftung sorgt zudem dafür, dass sie in die internationale politische Beratung eingebunden ist. Damit ist sie nicht nur Forscherin, sondern auch Gestalterin politischer Diskurse.

Fazit – Zwischen Anerkennung und Kritik

Sarah Pagung hat sich in kurzer Zeit von einer engagierten Politikwissenschaftlerin zur anerkannten Expertin für russische Informationspolitik entwickelt. Ihre Forschung, ihr Engagement und ihre Präsenz in Medien machen sie zu einer einflussreichen Persönlichkeit in Deutschland und Europa.

Doch ihre Arbeit steht auch im Spannungsfeld: Positiv wird ihre faktenbasierte Analyse gewürdigt, negativ kritisieren manche ihre Nähe zu politischen Narrativen. Genau diese Mischung macht ihre Rolle spannend und relevant – und zeigt, wie komplex die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik ist.

FAQ zu Sarah Pagung

Wer ist Sarah Pagung?
Sarah Pagung ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin, Expertin für russische Außen- und Informationspolitik sowie Programmleiterin bei der Körber-Stiftung.

Wie alt ist Sarah Pagung?
Sie wurde 1989 geboren und ist 36 Jahre alt (Stand 2025).

Wo hat Sarah Pagung studiert?
An der Freien Universität Berlin, wo sie 2022 promovierte.

Welche Themen erforscht sie?
Ihre Schwerpunkte sind russische Außenpolitik, Desinformation, Propaganda und Sicherheitspolitik.

Welche Rolle spielt sie in der Öffentlichkeit?
Pagung ist eine gefragte Medienkommentatorin und Referentin, die regelmäßig in Talkshows und Nachrichtenformaten auftritt.

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